Im Herbst 2024 erfolgte die systematische Bewertung und Priorisierung der Themen. Die Bewertung der Themen erfolgte anhand eines festen Schemas, das folgende Kriterien umfasste: tatsächliche oder potenzielle Relevanz, Position in der Wertschöpfungskette, zeitliche Fristigkeit, Ausmaß, Umfang sowie die Wahrscheinlichkeit potenzieller Auswirkungen.
Die erste Bewertung wurde aus einer Inside-Out-Perspektive vorgenommen. Hierbei wurden die Themen grundlegend in positive und negative Auswirkungen unterteilt. Wichtig dabei war und ist: Auswirkungen können sowohl positiver als auch negativer Natur sein. Aus der Outside-In-Perspektive wurden die Themen dagegen in Risiken und Chancen eingeteilt. Zusätzlich erfolgte hier eine Bewertung der finanziellen Auswirkungen, die als gering, mittel oder schwer klassifiziert wurden.
Die Ergebnisse dieser Phase bildeten die Grundlage für die weitere Diskussion mit den Stakeholdern. Die finalen wesentlichen Themen der Wirtschaftskammer Tirol setzen sich aus diesem kombinierten Prozess zusammen und lauten wie folgt:
Environment
E1 – Klimawandel
- Anpassung an den Klimawandel
- Klimaschutz
- Energie
E5 – Kreislaufwirtschaft
- Abfälle
- Ressourcenzuflüsse
- Ressourcenabflüsse
Social
S1 – Eigene Belegschaft
- Arbeitsbedingungen
- Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle
- Sonstige Arbeitsbezogene Rechte
S4 – Verbraucher und Endnutzer
- Informationsbezogene Auswirkungen für Verbraucher und/oder Endnutzer
- Persönliche Sicherheit von Verbrauchern und/oder Endnutzern
- Soziale Inklusion von Verbrauchern und/oder Endnutzern
Governance
G1 – Unternehmenspolitik
- Unternehmenskultur
- Politisches Engagement und Lobbytätigkeiten
- Management der Beziehungen zu Lieferanten einschließlich Zahlungspraktiken
- Korruption und Bestechung